
Wir fahren auf einer kürzlich umgebauten Landstraße, das Citroën GPS zeigt noch die alte Route an und schlägt eine absurde Wende vor. Diese Diskrepanz zwischen der eingebauten Karte und der Realität des Straßennetzes betrifft viele Fahrer, die nie die Version ihres Navigationssystems überprüft haben. Bevor man irgendein Verfahren startet, muss man wissen, welches Gerät sich hinter dem Touchscreen verbirgt, denn Citroën hat im Laufe der Generationen die Plattformen vervielfacht.
Identifizieren Sie das Multimedia-System Ihres Citroën vor jeglicher Manipulation

Man aktualisiert ein Citroën GPS nicht auf die gleiche Weise, je nachdem, ob man ein altes SMEG, ein NAC oder ein My Citroën Drive Plus besitzt. Die Verwirrung zwischen diesen Systemen ist die Hauptursache für Misserfolge bei einem Aktualisierungsversuch.
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Um die genaue Referenz zu finden, geht man über das Menü “Einstellungen” oder “Parameter” des Touchscreens, dann “Systeminformationen” oder “Über”. Der Bildschirm zeigt dann den Namen des Systems (eMyWay, SMEG, SMEG+IV, NAC, RCC) und die aktuelle Softwareversion an. Bei einigen Modellen weist ein Aufkleber auf dem Gehäuse im Handschuhfach oder hinter dem Bildschirm ebenfalls auf die Referenz hin.
Ein umfassender Leitfaden, der jeden Schritt detailliert beschreibt, ist für das GPS-Update Citroën auf Automobile Référence verfügbar, mit den Entsprechungen zwischen Modellen, Jahren und eingebauten Systemen.
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Der wichtigste Punkt: Die Systeme SMEG und RT6 erhalten keine neuen Karten mehr. Seit 2023 werden nur die Plattformen NAC und My Citroën Drive weiterhin mit Updates versorgt. Wenn Ihr Citroën vor 2016 gebaut wurde und auf SMEG läuft, wird die letzte verfügbare Karte wahrscheinlich die bereits installierte Version sein oder die, die noch über das Citroën Navigationsportal zugänglich ist.
GPS-Update Citroën per USB-Stick: das konkrete Verfahren

Die Mehrheit der Kartenupdates erfolgt weiterhin über einen USB-Stick, insbesondere bei den Systemen NAC und eMyWay. Man steckt ihn ein, wartet, startet neu. Auf dem Papier ist es einfach. In der Praxis können jedoch einige Details den Vorgang blockieren.
Den Träger und die Dateien vorbereiten
- Verwenden Sie einen USB-Stick, der im FAT32-Format formatiert ist, mit ausreichender Kapazität (die vollständige europäische Karte wiegt mehrere Gigabyte). Sticks im NTFS- oder exFAT-Format werden von den meisten Citroën-Systemen abgelehnt.
- Laden Sie die Dateien vom offiziellen Citroën Navigationsportal (citroen.navigation.com) herunter, nachdem Sie ein Konto erstellt und Ihr Fahrzeug über die VIN identifiziert haben. Der Download kann je nach Verbindung lange dauern.
- Benennen Sie die extrahierten Ordner auf dem Stick nicht um und verschieben Sie sie nicht. Die Verzeichnisstruktur muss intakt bleiben, damit das System das Update erkennt.
Die Installation im Fahrzeug starten
Stecken Sie den USB-Stick in den vorgesehenen Anschluss (häufig im Mittelarmlehne oder Handschuhfach). Der Motor muss während der gesamten Installationsdauer laufen. Den Zündschlüssel während des Updates abzuschalten, kann das System beschädigen und einen Besuch in der Werkstatt zur Rücksetzung erforderlich machen.
Der Bildschirm zeigt einen Fortschrittsbalken an. Bei einem NAC-System mit vollständiger Kartierung rechnen Sie mit einer Dauer von zwanzig Minuten bis zu einer Stunde. Den Stick entfernt man erst nach der Bestätigungsnachricht und dem automatischen Neustart des Systems.
OTA-Updates bei neueren Citroën: was sich ändert
Bei den neuesten Modellen, die mit dem System My Citroën Drive Plus ausgestattet sind (insbesondere der neuen C3 und ë-C3), hat Citroën die Möglichkeit integriert, Updates direkt über die 4G-Verbindung des Fahrzeugs zu empfangen. Für diese Fahrzeuge ist kein USB-Stick oder Computer mehr erforderlich.
Das System überprüft automatisch die Verfügbarkeit einer neuen Version und schlägt die Installation vor, normalerweise wenn das Fahrzeug steht. Man bestätigt auf dem Touchscreen, das Update wird heruntergeladen und im Hintergrund installiert.
Die Rückmeldungen zu diesem Punkt variieren: Einige Besitzer berichten von schnellen Benachrichtigungen nach der Veröffentlichung eines Updates, andere warten mehrere Wochen, bevor das System es anbietet. Die Netzabdeckung am gewohnten Parkplatz spielt eine direkte Rolle.
Kostenlosigkeit, Kosten und Dauer der Abdeckung der Citroën-Karten
Citroën bietet in der Regel eine Phase kostenloser Updates nach der ersten Zulassung des Fahrzeugs an. Diese Dauer variiert je nach Modell und Kaufjahr. Nach dieser Phase sind die Karten auf dem offiziellen Portal kostenpflichtig, mit Preisen, die von der abgedeckten geografischen Zone abhängen (nur Frankreich oder ganz Europa).
Bei einem Gebrauchtfahrzeug stellt sich die Frage anders. Die kostenlose Phase beginnt ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme, nicht ab dem Kaufdatum durch den zweiten Eigentümer. Oft hat man ein System, dessen kostenlose Abdeckung bereits abgelaufen ist.
Alternativen zur offiziellen Kartierung
Einige Fahrer umgehen das Problem, indem sie Android Auto oder Apple CarPlay verwenden, die auf den Systemen NAC und neueren verfügbar sind. Das GPS des Telefons (Google Maps, Waze) übernimmt dann die Kontrolle über den Bildschirm des Fahrzeugs, mit immer aktuellen Karten und ohne zusätzliche Kosten.
Diese Lösung funktioniert im Alltag gut, hängt jedoch von der Verbindung des Telefons ab und ersetzt das eingebaute System nicht vollständig, insbesondere nicht für die integrierten Geschwindigkeitswarnungen im Armaturenbrett bei bestimmten Modellen.
Fehler, die das GPS-Update Citroën blockieren
Drei Situationen treten regelmäßig in Foren und bei den Werkstätten auf:
- Verwendung eines minderwertigen oder zu langsamen USB-Sticks. Billige USB 2.0-Sticks verursachen während der Installation Lese-Fehler.
- Versuch, eine mit der Softwareversion des Systems inkompatible Kartierung zu installieren. Manchmal muss die Firmware vor der Kartierung aktualisiert werden, in einer bestimmten Reihenfolge, die auf dem Download-Portal angegeben ist.
- Die Prozedur mit einer schwachen Fahrzeugbatterie starten. Wenn die Spannung sinkt, unterbricht das System die Installation zum Selbstschutz.
Bei älteren Systemen (eMyWay, SMEG) kann eine vollständige Rücksetzung durch langes Drücken der Lautstärketaste oder durch Abklemmen der Batterie ein festgefahrenes System nach einem unterbrochenen Update wieder freigeben. Für die NAC-Plattform bleibt manchmal nur ein Besuch in der Werkstatt mit dem Diagnosetool als Lösung.
Das eingebaute GPS eines Citroën bleibt ein zuverlässiges Werkzeug, vorausgesetzt, man überprüft regelmäßig seine Version und befolgt das Verfahren, das für jede Systemgeneration spezifisch ist. Zwischen dem Ende des Supports für die alten SMEG und dem Erscheinen der OTA-Updates für die neueren Modelle hat die Marke den Vorgang erheblich vereinfacht, aber der Fahrzeugpark umfasst weiterhin alle Generationen von Systemen.